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Scheme Manager Fee (SMF) girocard 2026: Was Händler wissen müssen

Veränderungen im Zahlungsverkehr betreffen jeden Händler: Die neue Scheme Manager Fee (SMF) im girocard-System startet am 1. Januar 2026 und bringt eine geringe, aber wichtige zusätzliche Gebühr mit sich.

Marc Heuwer
Ab 1. Januar 2026 gilt die neue Scheme Manager Fee (SMF) im girocard-System: 0,00209 % pro Umsatz. Erfahren Sie die Auswirkungen auf Händler

Ab 1. Januar 2026 gilt die neue Scheme Manager Fee (SMF) im girocard-System: 0,00209 % pro Umsatz. Erfahren Sie die Auswirkungen auf Händler

Was ist die Scheme Manager Fee (SMF)

Die Einführung der Scheme Manager Fee (SMF) im girocard-System ist eine Neuerung, die ab dem 1. Januar 2026 wirksam wird. Hier die wichtigsten Punkte für betroffene Händler:

  • Zweck der SMF: Sie dient der Finanzierung des Betriebs und der Weiterentwicklung des girocard-Systems, das als Deutschlands beliebtestes bargeldloses Zahlungsmittel gilt.
  • Höhe der Gebühr: Die Fee beträgt zunächst 0,00209 % des abgewickelten girocard-Umsatzvolumens, was pro 10.000 € Umsatz etwa 0,21 € zzgl. Umsatzsteuer ausmacht.
  • Abrechnung: Sie wird über Netzbetreiber wie Payone oder Nexi abgerechnet und erscheint als separate Position auf der Monatsrechnung.
  • Auswirkungen: Die Änderung zielt auf die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationen ab, ohne die Akzeptanzpflichten oder grundlegenden Prozesse zu verändern.
  • Empfehlung: Händler sollten prüfen, ob ihre Verträge angepasst werden müssen, um unerwartete Kosten zu vermeiden.

Wissenswertes zur Einführung der Scheme Manager Fee und Änderung der Händlerbedingungen

Die Scheme Manager Fee wurde von der EURO Kartensysteme GmbH (EKS), dem operativen Scheme-Manager des girocard-Systems, am 17. September 2025 angekündigt. Sie ist eine variable Gebühr, die sich am Umsatzvolumen bemisst und zur Deckung von Kosten für Produktentwicklung, Marktbearbeitung und den laufenden Betrieb dient. Die EKS kann den Entgeltsatz künftig anpassen, unter Berücksichtigung von Kosten- und Umsatzentwicklungen sowie einem angemessenen Risikopuffer. Zu Beginn gilt ein Satz von 0,00209 %, der an die EKS über den Netzbetreiber abgeführt wird. Für Händler ändert sich operativ wenig – die Gebühr wird automatisch in der Abrechnung ausgewiesen, ohne dass zusätzliche Schritte erforderlich sind.

Unser Fazit

Die Einführung der SMF und die aktualisierten Händlerbedingungen sind ein Schritt hin zu einem robusteren girocard-System, das langfristig Vorteile für alle Beteiligten bietet. Dennoch lohnt es sich, die individuellen Auswirkungen auf Ihr Geschäft zu prüfen. Wir bei recent digital bieten eine kostenlose Analyse Ihrer Zahlungsprozesse an, um potenzielle Optimierungen zu identifizieren und Kosten zu minimieren. Kontaktieren Sie uns gerne!

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